Festgeld: Festgeldkonto Vergleich

Ein Festgeld bietet die Möglichkeit, Zinssätze zu konservieren. Wer seinen Anlagehorizont genau plant, ist mit einem Festgeld gut beraten. Festgeld ist eine Alternative zum Tagesgeld, denn der vereinbarte Zinssatz wird während der Vertragslaufzeit garantiert. Innerhalb dieser Zeit lässt sich aber nicht über das angelegte Geld der Anlage verfügen. Der feste Zinssatz für das Termingeld geht also mit einer festen Laufzeit einher. Ein großer Vorteil von Festgeldkonten ist, dass meist keine Kosten oder Gebühren anfallen. Ausnahmen können Sonderverfügungen darstellen, die Zinseinbußen oder Kosten zur Folge haben können.

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Festgeldanbieter stellen meist unterschiedliche Laufzeiten zu verschiedenen Zinssätzen zur Wahl. Festgeldanlagen können eine Mindestanlagedauer von wenigen Tagen bis hin zu mehreren Jahren haben. Sparbriefe dagegen werden mit langer Laufzeit angeboten, die etwa fünf bis zehn Jahre beträgt.

Bei Ende der Laufzeit des Festgeldes gibt es verschiedene Optionen, weiter mit dem Geld zu verfahren. Üblich ist die Auszahlung des verzinsten Festgeldbetrages auf ein Konto, aber auch die Wandlung des Vermögens in eine Sichteinlage ist möglich. Des Weiteren bieten Geldinstitute an, das Kapital inklusive des Ertrags neu anzulegen.

Trotz der durchaus langen Laufzeit der Anlage zählt das Festgeld, ähnlich wie das Tagesgeld zu den kurzfristigen Geldanlagen. Sowohl das Festgeldkonto als auch eine Termineinlage bieten interessante Vorteile für die Sparer. Der längerfristig garantierte Zinssatz gehört zu den stärksten Vorteilen einer Termineinlage, das Tagesgeld hingegen besticht dagegen mit täglicher Verfügbarkeit.

Ein tagesaktueller Vergleich von Tagesgeld- und Festgeldangeboten bietet die Möglichkeit, eine attraktive Rendite zu erzielen. Unter Einbeziehung von mehreren entscheidenden Vergleichskriterien fällt die Auswahl eines Festgeld- oder Tagesgeldproduktes deutlich leichter. Auch Kriterien wie Service und Sicherheit werden beim Vergleich beachtet.

Ähnlich wie ein Tagesgeldkonto unterliegt auch ein Festgeldkonto dem gesetzlichen Einlagesicherungsschutz. Dies bedeutet, dass bei Insolvenz des jeweiligen Geldinstituts zunächst die gesetzliche Einlagensicherung zum Einsatz kommt. Der angelegte Betrag wird zu 90 %, bei einem Maximalbetrag von 20.000 €, zurückerstattet. Zusätzlich zum gesetzlichen Schutz des angelegten Festgeldes sind zahlreiche Geldinstitute in Deutschland Mitglied in Einlagensicherungsfonds ihrer Verbände, die dann letztendlich einen hundertprozentigen Schutz der Anlagen garantieren. Der tagesaktuelle Festgeldrechner bietet deshalb auch detaillierte Informationen zum Schutz des angelegten Vermögens.

Mit Einführung der Abgeltungsteuer unterliegen auch Erträge aus Festgeldanlagen ebendieser. Aufgrund dessen werden Zinserträge an der Quelle pauschal mit 25 % besteuert. Jedoch nur, wenn der Ertrag über 801 € für Singles und 1.602 € für Ehepaare liegen sollte. Die Neuregelung der Besteuerung macht Festgeldanlagen im Gegensatz zu Wertpapieren und Zertifikaten deutlich interessanter. Der Anleger profitiert außerdem von der Sicherheit und der garantierten Rendite des Festgeldproduktes.

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