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Deutsche Finanzagentur

Deutsche Finanzagentur

Die Deutsche Finanzagentur wurde im Jahr 2000 gegründet.

Die im Jahr 2000 gegründete „Bundesrepublik Deutschland – Finanzagentur GmbH“ tritt stellvertretend für das Bundesministerium der Finanzen als Dienstleister für Kreditaufnahme und Schuldenmanagement auf. Eine der zentralen Aufgaben der Deutschen Finanzagentur ist die Emission von Bundeswertpapieren. Im Privatkundengeschäft sind das insbesondere Bundesschatzbriefe und Finanzierungsschätze. Im Juli 2008 wurde mit der Tagesanleihe ein neues Anlageprodukt aufgelegt, welches die tägliche Verfügbarkeit eines Tagesgeldkontos mit der Sicherheit einer Bundesanleihe verbinden soll. Da die Bundesrepublik Deutschland eine hervorragende Schuldnerin ist, kann maximale Einlagensicherheit gewährt werden.

Deutsche Finanzagentur Tagesanleihe

Die Verzinsung der deutschen Finanzagentur für die Tagesanleihe findet marktgerecht statt.

- max. Zinsatz: 1,51 %
- Mindesteinlage 50 €
- tägliche Verfügbarkeit
- kostenlose Kontoführung

Durch die unmittelbare Ausrichtung des Tageszins am EONIA-Satz, dem jeweils gültigen Zinssatz im Interbankhandel, wirken sich steigende Marktzinsen sofort auf die Einlage aus. Da jeden Tag eine Zinsgutschrift erfolgt, erfährt das Kapital einen täglichen Zinseszinseffekt und so eine hohe und dynamische Rendite.

Die Depotverwaltung und -eröffnung ist bei der Deutschen Finanzagentur kostenlos. Es wird aber eine Mindesteinlage von 50 € verlangt. Die maximale Orderhöhe limitiert sich auf 250.000 € und das Verkaufsvolumen auf 1.000.000 € je Bankgeschäftstag und Kunde.

Die Tagesanleihe ist nach § 1807 BGB im selben Maße wie die übrigen Bundeswertpapiere mündelsicher und ein Wertverlust so praktisch ausgeschlossen. Nur vom Gesetzgeber als mündelsicher definierte Anlagen dürfen zur Vermögensverwaltung durch den Vormund, Betreuer oder Pfleger genutzt werden.