Tagesgeldkonten für Firmen
Auch für Firmen ist das Tagesgeldkonto interessant, da es häufig kostenlos ist und kaum zusätzlichen Aufwand bedeutet. Als Referenzkonto wird einfach das Geschäftskonto deklariert. Sollte auf dem Firmenkonto ungenutztes Guthaben liegen, kann dieses vorübergehend auf dem renditestärkeren Tagesgeldkonto „geparkt“ werden. Ein Vergleich zeigt, dass der Zins durchaus doppelt so hoch sein kann.
Über das Tagesgeld kann jederzeit verfügt werden. So ist es kein Problem Zahlungsverpflichtungen einzuhalten, da das Kapital bei Bedarf kurzfristig auf dem Geschäftskonto gutgeschrieben wird. Der Betrieb muss demnach die flüssigen Mittel nicht langfristig binden und kann sich trotzdem einer guten Verzinsung gewiss sein. Besonders bei bilanzierten Rückstellungen hat sich das Tagesgeldkonto als ertragreiche Alternative erwiesen. Doch auch für Freiberufler und Einzelunternehmer bietet das Tagesgeldkonto eine lukrative Möglichkeit mit betrieblichen Geldern höhere Renditen zu erzielen. Hier bietet sich sogar ein privates Tagesgeldkonto an. Die auf das Tagesgeldkonto überwiesenen Beträge werden einfach als Privatentnahme gebucht. Es gibt dabei keine unterschiedliche steuerliche Behandlung der betrieblichen und privaten Zinserträge.
Gewöhnlicherweise sind deutsche Institute, die Tagesgeldkonten anbieten, Mitglieder im Einlagensicherungsfonds deutscher Banken. So ist auch Kapital in Millionenhöhe geschützt. Diese Tatsache macht das Tagesgeld zu einer risikoarmen Alternative zu börsengehandelten Wertpapieren.
Bei sehr hohen, kurzfristigen Einlagen müssen gegebenenfalls vorhandene Maximalanlagebeträge geprüft werden. Der Zinssatz kann sich bei großen Summen eventuell unterscheiden. Da der Tagesgeldmarkt hart umkämpft und ein Anbieterwechsel schnell getätigt ist, lassen Banken oft mit sich verhandeln. Nicht selten passen sie ihre Konditionen denen der Konkurrenz an um den Kunden zu halten. Zudem sollte bei einem Tagesgeldvergleich geprüft werden, ob das jeweilige Produkt nur privaten Anlegern angeboten wird.
